Ausstellungshinweis:


Aktuell:

Altamira, (Para, Brasilien) 18.09. 2015: Spurensicherung der Zerstörung.  Antonia Melo Da Silvia auf ihrem zerstörten Grundstück.

Antonia Melo zählt zur wichtigsten Leitfigur im Kampf gegen den Staudammbau “Belo Monte”.  Weitere Informationen:

https://www.kooperation-brasilien.org/de/themen/belo-monte/antonia-melo-vom-movimento-xingu-vivo-para-sempre-muss-ihr-haus-in-altamira-raeumen

Der Bau des Staudammes “Belo Monte” ist ein  Verbrechen gegen Mensch und Natur und betrifft uns alle.
Ein aktueller Bericht (26.11.2015) siehe Deutschlandfunk von Daniela Siebert:
http://www.deutschlandfunk.de/allianz-und-munich-re-gelobt-bei-kohlepolitik-gescholten.697.de.html?dram:article_id=338022

 


Archiv:

EUROMicroFest 2015 – FORGOTTEN SPACES

Gruppenausstellung:

Betty Beier, Installation,
Harald Kimmig / Ephraim Wegner, Videoprojektion mit Soundtrack,
Cristina Ohlmer / Craphone Liu, Silver Eyed, Installation,
Cristina Ohlmer, Fotoprojekt, Projektion,
Zahra Poonawala, Vibrations, Klangskulptur,
Marta Roberti, will have between, Videoinstallation,
Benjamin Schindler / Jan F. Kurth, audiovisuelle Installation,
Ephraim Wegner, interaktive Klanginstallation,
Thomas Wenk / Telemach Wiesinger, ZOOM-IN, Installation,
Donald Bousted – Verses 4

SO, 21.06.2015 – SA, 04.07.2015
F58, temporäre Räume der Kulturliste Freiburg
Friedrichstraße 58, 79098 Freiburg

 


Von Rebellion und Verlust

SCHLOSSGARTEN Stuttgart/ Fildern Stuttgart/ KIVALINA Alaska /… .

Abb. links: Erdscholle Stuttgart, Erde, Pfanzen, Fundstu?ck, Acryl, auf GFK, 100 x 100 x 15 cm, 2010-2013, (Ausschnitt)
Abb rechts: Betty Beier bei der Abnahme im Schlossgarten Stuttgart, am 6.10. 2010 (Foto: Gerhart Wollmann)

UP ART Galerie für zeitgenössische Kunst

http://www.upart-online.de/kontakt/

Ingrid Bürgy-de Ruijter

Im Meisental 51
67433 Neustadt

Telefon: +49 (0) 6321 – 92 92 49


Vier Elemente – Die Luft und Erde

Eröfnung: Sonntag 19. Oktober, um 11 Uhr
19. Oktober 2014 bis 6. Januar 2015
Gruppenausstellung

KUNST-RAUM-AKADEMIE
Tagungshaus Weingarten der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Kirchplatz 7, 88250 Weingarten
Telefon: 0751/5686-0


Einzelausstellung – Galerie im Kornhaus

Eingriffe

7.3. bis 20.4.2014

Gmünder Kunstverein eV
Kornhausstraße 14
D-73525 Schwäbisch Gmünd


 

Das Erdschollen-Archiv

Eine Spurensicherung verschwindender Landschaften

14.11. bis 18.12.2013
im Umweltbundesamt Dessau-Roßlau

Am 14. November 2103 sind alle Interessierten um 18 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Begrüßung:
Dr. Holzmann, Vizepräsident Umweltbundesamt

Vortrag zum Bodenschutz:
Dr. Glante, Fachgebietsleiter Umweltbundesamt

http://www.umweltbundesamt.de/das-erdschollen-archiv 

Öffnungszeiten:

Mo – Fr  9 bis 19 Uhr
Sa – So 9 bis 16 Uhr

Ort: Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau


 

Planet of Man

Art and Science at the dawn of the Anthropocene

Exhibition. Lectures. Dialogues

11 September – 14 December 2013

ERES-Stiftung
Römerstr. 15
D–80801 Munich
Germany


AKTION:  Klimaaktion in der Innenstadt – Schwäbisch Hall: Samstag 6.07.2013 ab 10 Uhr

Mobiler Einsatz mit einem Expeditionsgefährt und einer Landnahme/ Earth Lifting aus Kivalina (ALASKA)

 

Einzelausstellung  – Schauraum 13  -  Schwäbisch Hall

Lust – Land

Eröffnung:
Sonntag 9. Juni, 17 Uhr

Finissage
Sonntag, 28. Juli 2013, 17 Uhr

Atelierhaus Hirtenscheuer
Eingang Hirschgraben
Heimbacher Gasse 23
74523 Schwäbisch Hall


Gemeinschaftsausstellung in der Villa Renata  Basel:

Fleisch & Erde

http://villa-renata.muuu.ch/

Alessia Conidi – Betty Beier
20. April 2013 – 12. Mai 2013


Global soil week

Kivalina and Kárahnjúkar (Documentation): Mediathek

18-22. November 2012

Scandic Hotel Berlin Potsdamer Platz

http://www.globalsoilweek.org/


See saw seen = Earth Lifting
Mobiler Einsatz mit einem Expeditionsgefährt und einer Landnahme/ Earth Lifting aus Kivalina (ALASKA)
Schloßplatz Stuttgart am 22.9.2012 ab 11:15 – 18:00

Am KUNSTMUSEUM STUTTGART
Kleiner Schlossplatz 1


TRUE NORTH, SYMPOSIUM  Anchorage

Vortrag: 5.09-9.09 September 2012

http://www.anchoragemuseum.org/galleries/true_north/next.aspx

Anchorage Museum
625 C Street; Anchorage, AK 99501


INTERNATIONALES FORUM FÜR PSYCHOMOTORIK / PERFORMANCE / INTERAKTION – Georg Winter
07.07. – 07.10. 2012

Handlungen, Werzeuge, wechselnde Zustände:
7.7. – 7.10. 2012
Mit: Mert Akbal, Betty Beier, Barbara Billy Bürckner, Dieter Call/Anja Voigt, Hari Chon, Hyun Ju Do, Frederic Ehlers, Jan Engels, Konstantin Felker, Max Grau, Alexander Karle, Anna Kautenburger, Marie-Luise Kautenburger, Yunsik Ko, Celine Mentzel, Youjin Moon, Daniela Nadolleck, Julia Rabusai, Claudia Radszus, Michael von Schönberg, Stab by Stab (Marvin Brendel, Richard Engel, Lisa Schmitt), Peter Strickmann, Martina Wegener, Georg Winter

KUNSTMUSEUM STUTTGART
Kleiner Schlossplatz 1
70173 Stuttgart
kunstmuseum-stuttgart.de


Umgehängt: Spektral – Diametral. Von Künstlern und KünstlerInnen seit 1960

Städtische Galerie Karlsruhe

26. Februar 2011 bis März 2012
Aus Anlass des Karlsruher Festivals “Frauen­per­spek­ti­ven” präsen­tiert die Städtische Galerie Karlsruhe in ihrer neu einge­rich­te­ten Dauer­aus­stel­lung zahlreiche weibliche Positionen. Inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Künst­le­rin­nen wie Marlene Dumas, Katharina Fritsch, Rosemarie Trockel, Ulrike Rosenbach, Betty Beier oder Candida Höfer zeichnen zusammen mit national und regional wirkenden Kunst­schaf­fen­den ein Bild des künst­le­ri­schen Aufbruchs seit den 1960er Jahren.

“Feuer sterben wir alle ” Betty Beier 1994 in Umgehängt: Spektral – Diametral

Foto: Ralf Kantwerk Freiburg 1994

Betty Beier: Anthropozän. Das Zeitalter des Menschen
Eröffnung: Donnerstag, 15. September 2011, 20.00 Uhr

Einführung: Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Moraltheologie, Freiburg)

Dauer: 16. September – 27. November 2011
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Wintererstr. 1
79104 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111

http://www.katholische-akademie-freiburg.de


6.10.2010 Securing the traces of the Stuttgart (21) uprising.

Künstlerische Spurensicherung des Bürgeraufstandes im Schlossgarten Stuttgart.


Kivalina 2010 (Art-Project/Climate Change zweiter Aufenthalt in Kivalina)

11.06.2010 Die sogenannten “sigl-uaqs” können seit diesem Jahr wegen des Klimawandels von den Inuits nicht mehr benutzt werden. “Sigl-uaqs” sind traditionelle  Eiskeller – bis zu 5 Meter tief.  Walfleisch und Fische müssen bei einer Temperatur von Minus 10 Grad gelagert werden. Diese Temperatur kann nun nicht mehr gehalten werden.(1)

(1) Aus www.thearcticsounder.com Victoria  Barber, 10. June 2010


Betty Beier “Erdschollen und Fotografien”
Ausstellung 5.09.-17.10.2009

Inden 2009, Betty Beier

Eröffnung
Freitag, den 4.9.2009 um 19 Uhr

Einführung
Helga Scholl

RAUM für KUNST
Sabine Bücher
In der Elisengalerie
Friedrich-Willhelm-Platz
52059 Aachen

fon/fax +49 (0)241 4544510
Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag bis Samstag von 12-17 Uhr

http://new.heimat.de/culturebase/terminausgaben/raum_fuer_kunst/index.html

PRESSE 4.09.2009, AN KULTUR Aachen:

Kunst ohne Künstlichkeit
Betty Beier zeigt „Erdschollen“ im Aachener Raum für Kunst
VON CHRISTOPH HAHN

Aachen. Das altmeisterliche Arbeiten „nach der Natur“ erfüllt Betty Beier mit ganz neuem Leben. In
Deutschland, China, Island und anderenorts nimmt die Künstlerin Abdrücke von – meist durch Bauprojekte
oder Tagebaue bedrohten – Landschaften. Die mit Gips hergestellten Abdrücke ergeben, zumal
mit den begleitenden Fotos, sinnlich starke Eindrücke, denen sich der Besucher der Ausstellung
im Aachener Raum für Kunst kaum entziehen kann. Leiterin Sabine Bücher präsentiert Beiers andere
Landschaftsbilder als dritten Teil einer Ausstellungs-Trilogie mit Schülern von Wolfgang Nestler,
dem in der Eifel lebenden Bildhauer und Professor an der Kunstakademie Saarbrücken.

Betty Beiers Arbeiten sind keine toten Museumsstücke, sondern sehr lebendige Tableaus, die den
Blick für das Besondere in jeder Landschaft schärfen. Darunter finden sich auch Bezüge auf die Region.
Der Betrachter meint die schrundige Erde des letzten, inzwischen längst abgebaggerten
Weizenfeldes im Bereich des heutigen Braunkohle-Tagebaus Inden riechen und schmecken zu können,
wenn er die an der Wand aufgehängte Abformung entdeckt. Selbst der aufkeimende Weizen scheint
noch grün zu sein – ist aber im wahrsten Sinne ein Kunstgriff mittels Pigmenten. In unmittelbarer
Nachbarschaft hängt das Relief eines alten fränkischen Friedhofs aus dem Tagebau-Gebiet.
Die Faszination des an und für sich Unspektakulären steigt wieder auf – ein Eindruck, der sich
durch die Fotos weiter rundet.
Insgesamt sechs solcher „Erdschollen“ zeigt die Künstlerin, die den Weg zu diesen Arbeiten über
die klassische Malerei gefunden hat, in Aachen. Dabei prägt sich das vor allem aus Algen und
Kunstharz geformte Abbild aus einem heute vom Wasser eines Staubeckens am Gelben Fluss (Huangho)
überspülten Gebiet ein: Alles scheint noch zu schwimmen, im Fluss zu sein – ein lebendiges „als
ob“, eine Kunst ohne Künstlichkeit. Pfiffig wirkt im Übrigen die Art und Weise, wie Betty Beier ihre
Fotos aus China zeigt: Sie hat sie in eine Transportkiste für ihre Gipsplatten von dort eingelassen.

Referenz und Reverenz gleichermaßen ist die Skulptur des Lehrers Wolfgang Nestler, die sich an der
abschließenden Fenster-Front des Kunst-Raumes findet. Auf Grund ihrer abfallenden Struktur bildet
sie in sich eine gewisse Landschaftlichkeit, zumal sich auf ihrer Oberfläche pflanzliche Gebilde
finden – eine wahrhaft runde Sache, diese Ausstellung.


Kivalina 2009 (Art-Project/Climate Change erster Aufenthalt in Kivalina)

Kivalina, Betty Beier 2009

12.08.2009 Schutzwall Kivalina

http://www.kunstfonds.de/einzelkuenstler.html



Fahrerbunker, Berlin Betty Beier 1998
Drivers’ bunker, Berlin Betty Beier 1998

Unter Führung des Archäologen Dr. Fuchs durfte ich den Fahrerbunker betreten. Der ganze Bunker stand bis zu einem halben Meter unter Wasser. Die roten Markierungen zeigen Abnahmen von mir. / I was allowed to enter the drivers’ bunker guided by the archaeologist Dr. Fuchs. The entire bunker was submerged, the water up to half a meter deep. The red spots marks my imprints.

“Ministergärten”
Erdschollen und Fotografien
Einzelausstellung in der Galerie HBKsaar, Saarbrücken
7.Februar bis 8.März 2009

Eröffnung: Samstag 7. Februar 2009, 18:00 Uhr
Einführung: Prof. Matthias Winzen
Katalogpräsentation

Zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz, dort, wo sich einst die Ministergärten, später Hitlers Reichskanzlei und zuletzt der Todesstreifen befunden hatten, ist der Standort des Holocaust-Mahnmals (Mahnmal der ermordeten Juden Europas) sowie verschiedener Landesvertretungen der Bundesländer.
Dieses Grundstück, genannt Ministergärten, sowie die unmittelbare Umgebung dieses Areals sind historisch vorbelastet, von Bismarck bis Hitler standen hier buchstäblich alle im Sand. Die Freilegung der NS-Bunker während der Bauarbeiten 1997-1999 für das Holocaust-Mahnmal und die Vertretungen der Bundesländer löste eine Debatte aus, ob Fahrer- und Führerbunker unter Schutz gestellt bzw. der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Daniel Goldhagen forderte sogar, die Betonruinen unter internationale Protektion zu stellen. Befürchtete Wallfahrten von Neonazis einerseits, die unmittelbare Nähe des geplanten Holocaust-
Mahnmals andererseits, ließen die Debatte ins Leere laufen. Die freigelegten NS-Bunker verschwanden nach ihrer wissenschaftlichen Erkundung wieder unter der Erde, mit ihr die Diskussion um sie.

Von 1997 bis 1999 habe ich die Bauphase „Tiefenenttrümmerung“ begleitet und Spuren gesichert.

The area between the Brandenburg Gate and Potsdamer Platz – where once the Ministerial Gardens, later Hitler’s Reich Chancellary,
and last the so-called death strip were located – now accommodates the Holocaust Memorial (Memorial to the Murdered Jews of Europe), as well as several Länder representation buildings of German federal states.
This property, called Ministerial Gardens, as well as the immediate surroundings are burdened with history; from Bismarck to Hitler – all literally stood in the sand here.
The excavation of the Nazi bunkers during the construction phase for the Holocaust Memorial and the Länder representation buildings between 1997 and 1999 triggered a debate on whether Hitler’s shelter and the drivers’ bunker ought to be protected as historic
monuments and opened to the public. Daniel Goldhagen even demanded that the concrete ruins be put under international protection. The fear of neo-Nazi pilgrimages on the one hand, and the close proximity of the planned Holocaust Memorial on the other hand put an end to this debate. After the scientific research, the excavated Nazi bunkers once again disappeared beneath the earth, which ended the associated discussion.

Between 1997 and 1999, I accompanied the construction phase of underground demolition (“Tiefenenttrümmerung”), and secured traces.


Zum internationalen Tag des Bodens im Regierungspräsidium Freiburg:Arbeit am Erdschollen-Archiv
„Rieselfeld und Taubergießen“
25.11.-17.12.2008
Regierungspräsidium Freiburg
Bissierstr. 7


Sommer Island 2008:
http://www.flickr.com/photos/senorjim/2720964662/


Landesausstellung 2008
vom 27. Juni bis 31. August

Museum Schloss Fellenberg, Merzig

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 14-18 Uhr
und nach Veranmeldung

Torstraße 45a, 66663 Merzig
Telefon 06861/7930-30 und 31

http://www.museum-schloss-fellenberg.de/

Näheres unter: http://www.saarland.de/37952.htm





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